Der Englischunterricht in der Oberstufe orientiert sich inhaltlich an den Vorgaben des Hessischen Kerncurriculums Englisch für die Gymnasiale Oberstufe.

Wir bieten Englisch auf Grundkurs- und Leistungskursniveau an.

Deutschunterricht in der Oberstufe bedeutet, sich mit Texten und Medien auseinanderzusetzen sowie Sprache und Sprachgebrauch zu reflektieren. Wenn man im Deutschunterricht über die Probleme der literarischen Figuren spricht, kann man immer auch über sich selbst reden ohne direkt über sich selbst zu reden.

Sekretariat der ERS 1

Seit 2009 nimmt die Ernst-Reuter-Schule 1 am Energiesparprojekt der Frankfurter Schulen teil, das vom Stadtschulamt ins Leben gerufen wurde, um die Energiekosten der Schulen zu senken. Die Schule verpflichtet sich, Maßnahmen zur Senkung des Energie- und Wasserbedarfs durchzuführen und erhält im Gegenzug eine Prämie.

Kern des Programms ist die Bildung eines E-Teams (Energie-Team), bestehend aus der stellvertretenden Schulleiterin, Lehrerinnen und Lehrern, dem Personal der Schulhausvenıvaltung (SHV) sowie Schülerinnen und Schülern, die sich regelmäßig treffen, um im einzelnen Handlungsbedarf festzustellen und Maßnahmen zu koordinieren.

Auf Gesamtkonferenzen werden die Kolleginnen und Kollegen über die Aktivitäten des E-Teams informiert (Lehrer). Die Schülerinnen und Schüler werden über die Tutoren in die Aktivitäten einbezogen. lm Sekretariat liegt ein gesondertes Energiebuch, in dem Energie-Probleme eingetragen werden können (z.B. zu warme oder zu kalte Räume, tropfende Wasserhähne, übermäßige oder mangelnde Beleuchtung), um die SHV auf Handlungsbedarf hinzuweisen.

Der Tag der offenen Tür (TdoT) ist für die Schulgemeinde jedes Jahr im November/Dezember eine willkommene Gelegenheit, unsere Arbeit für interessierte Schüler*innen und ihre Eltern aber auch untereinander sichtbar zu machen. Es gibt Schauunterricht, die Arbeitsgruppen und Fächer stellen sich vor. Der Abschlussjahrgang sorgt für das leibliche Wohl.

Organisiert wird der TdoT jeweils von zwei bis drei Kollegen*innen, die vom Vorjahresteam unterstützt werden und das Team des nächsten Jahres einarbeiten.

Den nächsten Termin erfahren Sie hier auf der Website oder im Sekretariat.

Seit 2009 findet an der Ernst-Reuter-Schule 1 jährlich ein Wissenschaftstag für den 12. bzw. 13. Jahrgang statt. An ihm werden zu einem (wechselnden) Thema Wissenschaftler (und vergleichbar kompetente Experten) eingeladen, um von ihren Forschungen bzw. Erfahrungen zu berichten. Dabei sollen Themen aus allen Aufgabenfeldern berücksichtigt werden und den SchülerInnen die Möglichkeit gegeben werden, eigene Fragestellungen in Workshops zu bearbeiten. 

Bisherige Themen:

2009: Gehirnforschung
2010: Was ist Wirklichkeit?
2011: Wahrnehmung
2012: Jugendzeit und Selbstfindung
2013: GenerationenGerechtigkeit und GenerationenDialog
2014: Freiheit und Grenzen
2015: Identität und Toleranz
2016: Macht und Ohnmacht
2017: Klassenbezogene Themen
2018: Klassenbezogene Themen

 

PeP-Unterricht

„Der, der liest, zerstört seine Grenzen.“

Was ist PeP?

PeP ist „Perspektiven entwickeln durch Progression im sprachlichen Bereich“. Es ist ein fächerübergreifendes Lese- und Schreibtraining. Als verbindliches Fach in der E-Phase wird es unterrichtet, um die Schüler*innen auf die sprachlichen Herausforderungen in Oberstufe, Abitur und Studium vorzubereiten.

„Die ERS1 unterstützt die Schüler*innen bei der Verbesserung ihrer Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe – Sprachförderung durch PeP mobilisiert ihre Begabungsreserven.“
(M. Schmidt-Dietrich, ehemalige Schulleiterin)

Konzept und Ziel

Im Mittelpunkt steht die möglichst individuelle Förderung der Schüler*innen. Als Schule haben wir mit PeP Neuland betreten, denn in der Regel wird davon ausgegangen, dass eine derartige Förderung für Oberstufenschüler*innen nicht mehr erforderlich ist oder aber zu spät kommt. Wir hingegen haben die Erfahrung gemacht, das sich mit einem systematischen Lese- und Schreibtraining, das sich auf alle Fächer bezieht, das Textverständnis und die Schreibkompetenz der Jugendlichen dieser Altersstufe deutlich verbessern kann.

Diesem Ziel arbeitet auch das Schreiblabor zu, ein offenes Angebot, bei dem jeden Nachmittag eine Lehrkraft Schüler*innen für individuelle Beratung und Unterstützung zu allen Fragen rund um Texte zur Verfügung steht.

Erfolge und Chancen

„Ich habe keine Schwierigkeiten mehr beim Verstehen von Aufgabenstellungen und Grafiken.“

„Zum ersten Mal seit Jahren habe ich ein komplettes Buch gelesen.“

„Die Planung des Schreibprozesses hilft mir beim Verfassen von schriftlichen Arbeiten und beim Argumentieren.“

Nicht nur diese Schüleräußerungen lassen erkennen, wie hilfreich PeP sein kann. Auch die Evaluationen, die wir durch Lernstandserhebungen am Schuljahresanfang und –ende durchführen, zeigen den nachweislichen Erfolg: So steigerten die 11.-Klässler*innen ihre Leistungen im Leseverstehen im Schuljahr 2016/17 um ca. 15% (von 58% auf 73%).

Das Wichtigste

  • Portfolio mit eigenen Zielen
    zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernprozess
  • freie Lesezeit und Klassenbibliotheken
    zur Steigerung der Lesemotivation und –flüssigkeit
  • Lese- und Schreibstrategien
    zum Verstehen und Verfassen von Texten verschiedener Medien
  • Schreiblabor
    als Angebot zur individuellen Unterstützung
  • Anbindung an alle Fächer
    durch fachbezogene Themen

Ausgezeichnete Qualität

Eine besondere Würdigung erfuhr das PeP-Programm im Sommer 2015 und 2018 jeweils durch die Verleihung eines Förderpreises der renommierten Cranach-Stiftung.

Im Rahmen eines Wettbewerbs um den Cranach-Schulpreis wurde das PeP-Programm der ERS1 zweimal ausgewählt, da es dazu beiträgt, die Chancengleichheit der heterogenen Schülerschaft nachhaltig zu verbessern.

„Der Arbeitsbereich „Sucht- und Gewaltprävention“ der Gesundheitsfördernden Schule zielt auf die Herausbildung einer gefestigten Persönlichkeit, die die Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt und Genussfähigkeit mit kritischem Bewusstsein verbindet.

Gesundheitsfördernde Schule unterstützt die Entwicklung von Persönlichkeiten, die in der Lage sind, Konflikte zu erkennen und konstruktiv zu bearbeiten. (…) ACBR Die Gesundheitsfördernde Schule wirkt im Bereich Sucht- und Gewaltprävention (…) daran mit, dass die Gesundheits- und Schutzfaktoren und nicht die Risiken wie Substanzmissbrauch oder Gewaltverhalten im Zentrum der pädagogischen Arbeit stehen und das Klima des gemeinsamen Lernen und Arbeitens bestimmen. Die Gesundheitsfördernde Schule (…) ist mehr als nur „rauchfrei“, drogenfrei“ oder „gewaltfrei“ - sie fördert die seelische Gesundheit!“

(Quelle: www.schuleundgesundheit.de/themen/sucht-gewaltpraevention)

In Übereinstimmung mit diesem Postulat und ausgehend von der Erkenntnis, dass Lebenskompetenz die Resistenz gegen Süchte im Allgemeinen erhöht, durchzieht die Präventionsarbeit die gesamte Schulstruktur der ERS 1: angefangen bei einer guten, offenen Atmosphäre, in der für alle verbindliche Regeln gelten, über das Klassenprinzip und die Einbeziehung von gesundheits- und persönlichkeitsrelevanten Themen in den Unterricht, hin zu einem breitem Beratung- und Unterstützungsangebot.

Um die Qualität dieser Arbeit zu sichern, gibt es eine kontinuierliche Zusammenarbeit  mit der Fachberatung am SSA, den anderen Frankfurter Beratungslehrkräften sowie diversen außerschulischen Institutionen (insb. der jüdischen Beratungsstelle, dem Frauennotruf Frankfurt sowie diversen anderen regionalen Beratungsstellen).

Die AG Prävention koordiniert die schulweite Präventionsarbeit, hierzu gehört auch die Tätigkeit der beratenden Lehrkräfte (Beratungslehrer und Schulseelsorger) mit ihrer regelmäßigen, wöchentlichen Beratungssprechstunde. Die Tätigkeiten der Beratungslehrer konzentrierten sich in diesem Rahmen vorwiegend auf die beiden folgenden Schwerpunkte:

  1. Einzelfallberatung, Krisenintervention sowie Vermittlung inner- und außerschulischer Hilfsangebote.
  2. Beratung und Information von Kollegium, Schulleitung und SchülerInnen über (aktuelle) Themen in den Bereichen Schule und Gesundheit sowie Suchtprävention.

Außerdem verfügen die Beratungslehrkräfte über eine Grundausbildung in der Prävention und bilden sich fortlaufend weiter. Für die Beratungen steht ein Beratungsraum in der Schule zur Verfügung.

Zusätzlich hierzu unterstützen die Mitglieder der AG Prävention die Schulleitung bei der Neuaufnahme von Schülerinnen und koordinieren das in der AG entwickelte Teamkonzept der Ernst-Reuter-Schule 1 . Letzteres wird durch die AG Prävention regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt.

Seit dem Schuljahr 2013/14 findet an unserer Schule das Projekt PeP statt, ein neues Schulfach, das die Förderung der Lese- und Schreibkompetenz der Schülerinnen und Schüler in allen Fächern zum Ziel hat. PeP läuft im Rahmen eines Schulversuchs und wird in der Einführungsphase (11. Jahrgangsstufe) für alle Schülerinnen und Schüler als verbindliches Fach unterrichtet; dieses Fach existiert in Hessen bislang nicht: Lehrplan und Unterrichtsmaterialien wurden im PeP-Projekt komplett neu entwickelt.

Das Mathelabor ist ein Kompensationsangebot der Fachschaft Mathematik. Alle Schüler*innen der ERS1 können das regelmäßig geöffnete Mathelabor (im Selbstlernzentrum) besuchen und bekommen dort Unterstützung rund um das Thema Mathematik. Hier können Hausaufgaben gemeinsam gemacht werden, es können Aufgabenformate geübt werden oder auch noch einmal Nichtverstandenes thematisiert werden. Eine Mathelehrer*in ist immer vor Ort. Besonders beliebt ist das Mathelabor natürlich vor den anstehenden Klausuren.

Zurzeit gibt es eine virtuelle Unterstützung für die Schüler*innen der Q4. In Ihrem Moodle-Kurs finden Sie die Zeiten der Videokonferenz und zugehörigen Beispielabiaufgaben. Eine Erweiterung des virtuellen Angebots für Schüler*innen der E2 und Q2 ist in Planung. Zusätzlich ist Herr Schönfelder telefonisch erreichbar. Seine Telefonnummer erhalten Sie über Ihre Mathelehrer*in.

Ansprechpartner sind Axel Storm und Eberhard Schönfelder.

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