Innerhalb Deutschlands gibt es nicht nur Deutsch, sondern (abgesehen von den durch Migration zu uns gekommenen Sprachen) die verschiedensten Dialekte und Varietäten des Deutschen. Im DS-Kurs von Frau Knospe wird genau diese sprachliche Vielfalt behandelt und zwar mit Fokus auf Frankfurt. Hier treffen Menschen aller Gesellschaftsschichten aufeinander: Banker, Kiffer, Touristinnen, Eintracht-Fans, Goethe-Rapper... und damit auch ihre Sprechweisen. Den Jugendlichen ist es wichtig, die speziellen Eigenarten nicht wertend zu betrachten, sondern sie als Teil einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft zu akzeptieren und diese Vielfalt als bereichernd anzusehen.

Mit dem Bühnenbeitrag am Samstag, den 2.11., bilden die Schülerinnen und Schüler vor 800 Gästen einen künstlerischen Rahmen für den landesweiten Bildungskongress "Besseres Deutsch - Bessere Chancen. Bildungssprachliche Kompetenzen erfolgreich stärken.", zu dem Hessens Kultusminister Prof. Alexander Lorz einlud. Mit Blick auf das Thema der Veranstaltung zielt die Theatergruppe darauf ab, den anwesenden Lehrkräften, Ehrenamtlichen und Politikern einen kleinen Einblick in die sprachliche Realität und Lebenswelt von Frankfurter Jugendlichen zu geben. Schließlich kann der Aufbau der Bildungssprache nur auf Grundlage der vorliegenden kommunikativen Kompetenzen erfolgen, welcher Sprache und Mundart sie auch stammen.

Liebe ist...
Jeder versteht unter dem Begriff „Liebe“ etwas anders. Liebe bedeutet für die einen Essen und für die anderen gegenseitiges Vertrauen. Dies erklärt Frau Eichloch ihrer Klasse, die aus Möchtegern-Gangstern, It-Girls, marokkanischen Austauschschülern und Strebern besteht. Mithilfe eines assigen Aladdins, einer langhaarigen Gefangenen und eines von Gnus zentrampelten Löwenvaters bietet sie ihnen verschiedene Darstellungen der Liebe. Der DS-Kurs von Frau Knospe beschäftigte sich mit der Frage, wie Liebe eigentlich definiert wird und welche Arten von Liebe überhaupt existieren. Die Fragestellung durchbricht die Grenzen des Unterrichts und einzelne Spieler binden das Publikum in ihrer Untersuchungen ein.
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