Nachrichten

Montag, 29 Oktober 2018 06:36

Juniorwahl an der ERS1

geschrieben von

Hessen hat gewählt – und auch die Schülerinnen und Schüler der ERS1 hatten in der letzten Woche vor den Landtagswahlen die Möglichkeit, ihre Stimme geltend zu machen. Unsere Schule hat am Juniorwahl-Projekt teilgenommen. Hier soll Jugendlichen einerseits ein vertieftes Verständnis über die Vorgänge bei einer Wahl vermitteln werden. Gleichzeitig hilft es den jungen Erwachsenen dabei, sich ein eigenes Urteil über die politischen Prozesse und Parteien in unserem Land zu bilden und dieses an der Wahlurne zum Ausdruck zu bringen.

Die Ergebnisse unserer Schule sahen dabei folgendermaßen aus:
Bei einer Wahlbeteiligung von 51,35% hat an unser Schule das Direktmandat Gernot Grumbach von der SPD geholt. Wahlsieger waren die Grünen mit 32,7%, gefolgt von SPD (25,8%), der Linken (16,9%) und der CDU (8,1%). Alle weiteren Parteien hätten die 5%-Hürde nicht geschafft (FDP 4,8%, AfD 2,8%, NPD 2,0%, Die Partei 1,6%, Piraten 1,2%, Andere insgesamt 3,2%).

Die Gesamtergebnisse für ganz Hessen der Juniorwahl können hier eingesehen werden: https://www.juniorwahl.de/landtagswahl-hessen-2018.html

Dem Volksentscheid hat unsere Schülerschaft bis auf die Absenkung des Wählbarkeitsalters zugestimmt.

Insgesamt war das Projekt sehr erfolgreich und wir sind schon gespannt, wie das Ergebnis bei den Europawahlen im Mai 2019 ausfallen wird.

Mittwoch, 12 September 2018 22:48

Kampagne gegen Kinder- und Jugendarmut

geschrieben von

Mehr als 20% der Kinder in Frankfurt leben von Hartz IV und können deswegen nicht immer selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Weil das in einer so reichen Stadt wie Frankfurt nicht so bleiben darf, stellte der Frankfurter Jugendring heute 200 Schülerinnen und Schülern der Ernst-Reuter-Schule 1 seine Kampagne gegen Kinder- und Jugendarmut vor. Warum dieser Kampf gerade auch für Schülerinnen und Schüler wichtig ist, erläuterte der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) anhand seiner eigenen Schullaufbahn. Weil er mit der Leitung seines Gymnasiums bildungspolitisch nicht übereinkam, verließen er und mehrere weitere Schülerinnen und Schüler nach einem Streik für bessere und gerechtere Bildungsbedingungen gemeinsam ihre Schule und fanden an der Ernst-Reuter-Schule Aufnahme. Entscheidend sei das persönliche Umfeld, so Feldmann. Wenn man in einer Straße wohne, in der alle Kinder Abitur machen, müsse man erklären, warum man einen anderen Weg einschlage. Genauso sei es in einer Straße, in der man das einzige Kind sei, dass auf ein Gymnasium gehen wolle. Diese Haltungen zu verändern und die finanzielle und persönliche Unterstützung für arme Kinder und Jugendliche auszubauen, ist das Ziel der Kampagne des Frankfurter Jugendrings, dessen Vertreter die empirischen und politischen Hintergründe mit den Ernst-Reuter-Schülern diskutierten.

Der Frankfurter Jugendring ist der Dachverband von 29 Jugendverbänden in Frankfurt, darunter der Stadtschülerrat. Er wird ehrenamtlich geleitet und gestaltet eigene Projekte im Sinne der Mitglieder.

feldmann2

feldmann3

Montag, 10 September 2018 21:14

Galmpreisverleihung

geschrieben von

Der Galmpreis (unserer schuleigenen Stiftung!) wurde 20 Jahre alt und diesmal an die "Bembel-Band" unter der Leitung von Wolfgang Schmitt-Gauer verliehen. Chiara Kibel konnte am Abend für die Gruppe den mit 1000,- EUR dotierten Preis entgegen nehmen. Bereits am Nachmittag gab es Workshops und abends einen Sektempfang mit Canapés für die Preisträger und die Gäste. Selbstverständlich spielte die Band mit Verstärkung durch die Kellercrew viele tolle Hits und zeigte damit wieder eindrucksvoll, dass sie des Preises würdig sind. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!

galm preistraeger 2018 02
Die Konzertband der ERS1 unter der Leitung von Wolfgang Schmitt-Gauer

kellercrew 2018
Die ehemaligen Preisträger: die Kellercrew (mit kleinerer Besetzung)

Donnerstag, 06 September 2018 07:59

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Zum vierten Mal besuchte in diesem Jahr eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der ERS1 die Gedenkstätte Auschwitz. Für alle Beteiligten war dies ein eindrückliches Erlebnis, das man nie vergessen wird.

Donnerstag, 30 August 2018 11:35

Ehemaligenfest am 22.9.2018

geschrieben von

Liebe Ehemalige der Ernst-Reuter-Schule,

am 22.9.2018 findet ab 18 Uhr ein großes Ehemaligenfest auf dem Platz vor dem Schultheaterstudio statt. Für Speisen und Getränke wird gesorgt. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Herzliche Grüße,
i.A. Marcus Ivens

Mittwoch, 29 August 2018 21:07

Klausurplan

geschrieben von

Der Klausurplan ist online...

Der Link im Menü "Unterricht" -> "Klausuren und Abitur" -> Klausurplan ist sichtbar, sobald man sich auf der Webseite angemeldet hat. Die Zugangsdaten erhält man bei seiner Tutorin/seinem Tutor.

Für die anstehenden Prüfungen wünsche ich allen gutes Gelingen!

Montag, 11 Juni 2018 18:35

Sportsfun Teamday 2018

geschrieben von

25 Stationen, 50 Helferinnen und Helfer, tolles Wetter und jede Menge Spaß und Action - das war der Sportsfun Teamday an der Ernst-Reuter-Schule 1. Durch die Kooperation mit der Sportjugend Hessen und die freundliche Unterstützung der Frankfurter Sparkasse konnten die Schülerinnen und Schüler viele neue Bewegungserfahrungen machen und sich weitgehend unbekannten Sportarten annehmen. An insgesamt sechs Teamstationen sollte der Zusammenhalt und das Miteinander innerhalb der Klassen gestärkt werden, während die Erlebnisstationen zum Ausprobieren einluden. Highlight des Tages war sicherlich eine Seilrutsche, die vom Balkon des dritten Obergeschosses auf den Pausenhof führte und nicht nur die Schülerinnen und Schüler einiges an Überwindung kostete.
Auch der sportliche Wettstreit kam nicht zu kurz, fand an der Station „Teamklettern“ nämlich zwischen den elften Klassen der Sparkassen Teamcup statt, der für die siegreiche Klasse 11g mit einem Wandertag zur weiteren Stärkung der Klassengemeinschaft belohnt wurde.
Während der Siegerehrung durfte sich der Fachbereich Sport zudem über eine Spende durch die Filiale der Sparkasse im Nordwestzentrum freuen.

Sportsfun Teamday 2018
Station Teamklettern
Foto: Marcus Ivens
Siegerehrung der Klasse 11g
Siegerehrung der Klasse 11g
Foto: Marcus Ivens
Sonntag, 10 Juni 2018 07:16

Abiturrede

geschrieben von

Abiturrede vom 09.06.2018 von Jean Rudi Maurer

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer und liebe Eltern,

als allererstes möchte ich mich beim Abikomitee, den Schülerinnen und Schülern bedanken, die sich so viel Arbeit und Stress gemacht haben, uns so einen schönen Abiball zu gestalten.

Ich habe mich bei unserem Abikommitee gemeldet, um eine kurze Rede zu halten. Ich wollte diese Rede halten, weil ich eine gewisse Angst vor der Zukunft in mir entdeckt habe und ich glaube, dass ich damit nicht alleine bin. Jeden Tag hören wir neuen Schrecken aus der Welt. Wir merken, wie sich die Welt aufspaltet und Hass und Rassismus wieder Gehör finden. Die Klimakatastrophe von Morgen ist uns heute schon bewusst. Wer schon mal probiert hat, eine Wohnung in Frankfurt zu finden, weiß, dass unsere Zukunft nicht mehr nur von uns bestimmt wird. Und ich merke, wie eine Unsicherheit in mir wächst. Natürlich weiß jeder hier, dass es uns noch gut geht, dass mir und allen anderen alle Wege offen sind. Aber doch nagt an mir eine Unsicherheit. Alles, was ich plane, alles, was ich werden will, wirkt lose. Dass meine Träume und meine Pläne wahr werden, dass ich glücklich werde, scheint unsicherer. Viele von uns beginnen sich deshalb mit einfachen Lebensideen zu begnügen. Besser man hat ein gesichertes Einkommen, als flüchtige Freuden. Besser jetzt schon an die Rente denken. Besser auf einen Job hin zu studieren, als aus Interesse. Trotzdem werden wir wahrscheinlich nicht sonderlich reich oder sonderlich erfolgreich. Die Sicherheit, durch harte Arbeit alles erreichen zu können, ist unserer Generation nicht mehr gegeben.

Aber meine Angst vor der Unsicherheit meiner Zukunft wird durch eine andere Angst überschattet. Ich habe Angst, mein Leben einfach nur zu verleben. Statt Dinge zu wagen, die mir gefallen, die mir etwas bedeuten, werde ich mich vielleicht in meine kleine Wohnung zurückziehen und zusehen, wie alles an mir vorbeizieht. Dafür aber werde ich mich sicher in einer unsicheren Welt fühlen.

Aber das sollte nicht unsere Idee vom Leben sein und das ist auch nicht das Gefühl, mit dem wir aus der Ernst-Reuter-Schule gehen sollten. Diese Schule mag nicht für die neue Bildungselite oder für das große Geld stehen. Aber, wie ich finde, für etwas weitaus Menschlicheres. Sie steht einfach nur für uns Schülerinnen und Schüler. Hier ist es nicht wichtig wie gut du in der Klasse bist. Es ist nicht wichtig, woher du kommst oder wohin du gehst. Wir Schüler stehen nicht in Konkurrenz miteinander, sondern versuchen gemeinsam durch die Schule zu kommen. Gemeinsam das Abitur zu bestehen. Und jetzt stehen wir alle hier im Saalbau bei unserem Abiball und können stolz sagen, dass wir das Abitur gemeistert haben. Unsere Lehrerinnen und Lehrer darf man dabei nicht vergessen. Sie waren eine große Unterstützung auf diesem schweren Weg. Aber Projekte wie die BSO-Woche oder das Mentorensystem zeigen, dass auch hier eine andere Idee vorherrscht. Die Lehrerschaft möchte nicht nur uns Wissen vermitteln, sondern sie möchte mit uns neue Wege ausprobieren, Richtungen erkennen, die wir später nehmen können und uns dabei im Schulalltag nicht alleine lassen. Deswegen möchte ich auch der gesamten Lehrerschaft, dem BSO-Team und der Schulleitung, Frau Schmidt-Dietrich und Frau Weber-Backhaus, sowie der Schulverwaltung Danke sagen. Der nun gehenden Frau Schmidt-Dietrich möchte ich noch ein persönliches Dankeschön sagen. Die stets offene Tür zu ihrem Büro, sowie die Gespräche auf Augenhöhe, die keine Probleme unbeachtet lässt, werden uns sicher in Erinnerung bleiben.

Aber was nehmen wir nun aus der Ernst-Reuer-Schule mit? Was nehmen wir mit in diese riesige, unsichere Welt? Ich denke, dass uns die Ernst-Reuter-Schule zeigt, wie ein solidarisches Miteinander geht. Dass es immer Orte braucht, an denen jeder willkommen ist und jeder die Chance bekommt, sich weiterzubilden und wachsen zu können. Auch nehmen wir mit, dass man gemeinsam viel erreichen kann. Denn wir mussten den Weg nicht allein gehen. An der Ernst-Reuter-Schule zählt noch das Gemeinschaftliche und nicht nur, dass jeder allein seines Glückes Schmied ist. Mir hat diese Schule gezeigt, dass durch die Hilfe von Lehrern, Mentoren und anderen Schülern viel erreicht werden kann.

Wir sollten also unsere Zukunft nicht der Angst ergeben, sondern gemeinsam immer nach den Träumen streben, die wir für richtig halten, die uns glücklich machen. Da man die Welt wieder einteilen möchte in weiß und schwarz, Muslime und Christen, Nord und Süd, widersetzt sich die Ernst-Reuter-Schule mit ihrem Bekenntnis zum schönen Chaos der Diversität. Auch wir sollten uns dazu bekennen. Wir sollten dazu stehen, eine Schule zu sein, die nicht eine homogene Masse ist. Die nicht ganz in die Produktionsmaschine der deutschen Schulen passt. Wir sollten dazu stehen, ein buntes Gemisch aus vielen Menschen zu sein. Eine Gruppe zu sein, in der jede Person auch für sich stehen kann. Hier in der Ernst-Reuter-Schule wird keiner zurückgelassen und so sollten wir auch in unserem späteren Leben nie jemanden aufgeben, sondern immer probieren, gemeinsam zu wachsen.

Vielen Dank.

Donnerstag, 24 Mai 2018 12:45

Zeugnisausgabe / akademische Feier

geschrieben von

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,
sehr geehrte Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 8. Juni in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr findet die Vergabe der Abiturzeugnisse im Schultheaterstudio, der Aula der ERS1, statt. Zu dieser Veranstaltung lade ich Sie herzlich ein.

Mit freundlichen Grüßen
M. Schmidt-Dietrich, Schulleiterin

 

P.S.: Der Abiball findet am 9. Juni im Titus-Forum statt.

… und die BSO begegnet Frankreich: Entdeckungstag im Institut Français

Unter der Schirmherrschaft des Deutsch-Französischen-Jugendwerkes (DFJW) laden Unternehmen und Institutionen alljährlich SchülerInnen ein, den deutsch-französischen Berufsalltag besser kennenzulernen.

Am 4. Mai war es nun endlich soweit: Es ging für den Französisch-Grundkurs der 12. Klasse nach Mainz zum Institut Français (IF). Hier konnte Genaueres über das Angebot sowie die Aufgaben der Institution erfahren werden und die SchülerInnen bekamen überdies einen Einblick, wie sich ein Studium in Frankreich organisieren ließe. Merci beaucoup an das DFJW für die Organisation dieses besonderen Entdeckungstages und an Herrn Triqueneaux des IF für die spannenden Einblicke. …und hoffentlich à l’année prochaine!

Seite 1 von 2
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.